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Gottes Hilfe, die nicht bei uns stehen bleibt

 

Ich will euch retten, dass ihr ein Segen sein sollt.

Sacharja 8,13


Gott tröstet uns in aller unserer Bedrängnis, damit wir auch trösten können, die in allerlei Bedrängnis sind, mit dem Trost, mit dem wir selber getröstet werden von Gott.

2. Korinther 1,4

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

diese beiden Verse zeigen eine tiefe Wahrheit: Gottes Wirken an uns bleibt nie nur bei uns stehen. Seine Rettung, sein Trost, seine Gnade sind immer auch für andere bestimmt. Er handelt an uns, damit durch uns etwas in die Welt zurückfließt.


Sacharja erinnert daran, dass Gottes Rettung ein Ziel hat: Wir sollen ein Segen sein. Das bedeutet, dass unser Leben nicht nur um unser eigenes Wohlergehen kreist. Gott richtet uns auf, damit wir andere aufrichten. Er stärkt uns, damit wir andere stärken. Sein Handeln an uns hat immer eine größere Perspektive.


Paulus greift diesen Gedanken auf und macht ihn sehr persönlich. Er spricht von Bedrängnis – von echten Schwierigkeiten, Schmerz und Not. Doch genau dort begegnet uns Gottes Trost. Und dieser Trost hat einen Zweck: Wir werden fähig, andere zu trösten. Nicht mit leeren Worten, sondern mit einer Erfahrung, die wir selbst gemacht haben.

 

Das verändert unseren Blick auf schwierige Zeiten. Leid ist an sich nicht gut, aber Gott lässt uns darin nicht allein. Er verwandelt selbst schwere Erfahrungen in etwas, das anderen hilft. Unsere Wunden können zu Quellen des Trostes werden.


Vielleicht hast du Zeiten erlebt, in denen du dich schwach, überfordert oder verletzt gefühlt hast. Doch genau dort hat Gott dich getragen. Die Frage ist: Wo kannst du heute diesen Trost weitergeben? Gibt es jemanden in deinem Umfeld, der gerade durch eine schwere Zeit geht? Manchmal reicht ein offenes Ohr, ein ehrliches Wort oder einfach deine Nähe. Du musst nicht perfekt sein – nur bereit.


Ich bete heute: Herr, ich danke dir, dass du mich siehst und mich in meinen schweren Zeiten tröstest. Danke, dass dein Trost echt und lebendig ist. Hilf mir, nicht bei mir selbst stehen zu bleiben, sondern ein Segen für andere zu sein. Öffne meine Augen für die Menschen um mich herum, die deinen Trost brauchen. Gib mir Mut, weiterzugeben, was ich von dir empfangen habe. Amen.


Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, einen gesegneten Tag

Herzliche Grüße, Pastor Michael Röschard