Die Tür steht offen
Deine Güte, HERR, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.
Psalm 33,22
Jesus spricht: Ich bin die Tür. Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden.
Johannes 10,9
Liebe Leserin, lieber Leser,
es gibt Türen, die sich schließen. Türen zu Möglichkeiten, zu Beziehungen, zu Lebensabschnitten. Manchmal stehen wir vor einer verschlossenen Tür und wissen nicht, wie es weitergehen soll. Doch Jesus spricht ein Wort, das voller Hoffnung ist: „Ich bin die Tür.“
Jesus sagt nicht: Ich kenne eine Tür. Er sagt: „Ich bin die Tür.“ Er selbst ist der Zugang zu Gott, zum Leben und zur Rettung. In einer Welt, in der Menschen nach Sinn, Sicherheit und Halt suchen, weist Jesus nicht auf eine Methode oder Religion hin, sondern auf sich selbst.
Vielleicht fragst du dich: Wie kann ich Gott wirklich nahekommen? Wie kann meine Schuld vergeben werden? Wie finde ich Frieden für mein Herz? Die Antwort des Evangeliums ist überraschend einfach: Komm zu Jesus.
Er lädt uns ein, durch diese Tür zu gehen. Niemand muss sich die Rettung verdienen. Niemand muss erst vollkommen werden. Jesus hat am Kreuz den Preis für unsere Schuld bezahlt. Er ist auferstanden und lebt. Deshalb steht die Tür offen. Doch eine offene Tür nützt uns nichts, wenn wir davor stehen bleiben. Jesus sagt: „Wenn jemand durch mich hineingeht, wird er gerettet werden.“ Es braucht eine persönliche Entscheidung des Vertrauens.
Psalm 33 verbindet damit eine wunderbare Haltung: Hoffnung. „Deine Güte, HERR, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.“ Unsere Hoffnung gründet nicht darin, dass wir wissen, wie morgen alles aussehen wird. Unsere Hoffnung gründet darauf, dass Gott gut und treu ist.
Vielleicht stehst du gerade vor einer Tür und weißt nicht, wie es weitergeht. Dann richte deinen Blick nicht zuerst auf deine Umstände, sondern auf Jesus. Vertraue ihm deine Zukunft an. Und wenn du Jesus bisher noch nicht persönlich kennst, dann geh heute durch die Tür, die er dir öffnet: Komm zu ihm, bekenne ihm deine Schuld und vertraue ihm dein Leben an. Die Tür steht offen. Jesus wartet.
Ich bete heute: Herr Jesus Christus, ich danke dir, dass du selbst die Tür zum Leben bist. Danke, dass du mich einlädst und dass deine Güte größer ist als meine Schuld und meine Sorgen. Hilf mir, dir von ganzem Herzen zu vertrauen. Wo ich Angst vor der Zukunft habe, schenke mir Hoffnung. Wo ich keinen Weg sehe, lass mich auf dich schauen. Ich möchte durch diese Tür gehen und mein Leben dir anvertrauen. Vergib mir meine Schuld, schenke mir neues Leben und führe mich auf deinem Weg. Danke, dass ich bei dir sicher sein darf. Du bist meine Hoffnung, meine Rettung und mein Leben. Amen.
Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern einen gesegneten Tag
Herzliche Grüße, Pastor Michael Röschard

