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LichtBlick des Tages


Gott ehren – und von Gott geehrt werden


Der HERR spricht: Wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden.

1.Samuel 2,30

 

Liebe Leserin, lieber Leser,

„Der HERR spricht: Wer mich ehrt, den will ich auch ehren; wer aber mich verachtet, der soll wieder verachtet werden.“ (1. Samuel 2,30) – diese Worte Gottes sind klar, ernst und zugleich voller Verheißung. Sie erinnern uns daran, dass unser Leben nicht nur aus Entscheidungen im Alltag besteht, sondern dass jede dieser Entscheidungen eine geistliche Bedeutung hat. Gott sieht das Herz. Er sieht, wie wir über ihn denken, wie wir mit seinem Wort umgehen und welchen Platz wir ihm in unserem Leben einräumen.


Der Vers steht im Zusammenhang mit dem Versagen der Söhne des Priesters Eli. Obwohl sie im Dienst Gottes standen, lebten sie respektlos, selbstsüchtig und ohne Ehrfurcht. Gott macht deutlich: Religiöse Stellung allein genügt nicht. Entscheidend ist, ob ein Mensch Gott wirklich ehrt – mit seinem Leben, seinen Worten und seinen Entscheidungen.


Gott ehren bedeutet nicht nur, sonntags in den Gottesdienst zu gehen oder fromme Worte zu sprechen. Gott ehren heißt, ihn ernst zu nehmen. Ihm zu vertrauen, auch wenn es unbequem ist. Nach seinem Willen zu fragen, bevor wir handeln. Ihn über unsere eigenen Wünsche zu stellen. Es bedeutet, Gott in den Mittelpunkt zu setzen – in Familie, Beruf, Beziehungen und in unseren Gedanken.


Und Gott verheißt: Wer mich ehrt, den will ich auch ehren. Das heißt nicht, dass wir automatisch reich, gesund oder erfolgreich werden. Aber Gott schenkt seinen Frieden, seine Nähe, seine Führung und seine Anerkennung. Und was könnte größer sein, als vom lebendigen Gott selbst geehrt zu werden?


Nimm dir heute einen Moment Zeit und frage dich ehrlich: Welchen Platz hat Gott in meinem Leben? Ehre ich ihn mit meinen Entscheidungen, meiner Zeit, meinem Umgang mit anderen Menschen? Oder lebe ich oft so, als wäre er nur ein stiller Zuschauer? Gott lädt dich ein, neu anzufangen und ihn bewusst an erste Stelle zu setzen.


Darum bete ich heute: Herr, du heiliger und liebender Gott, ich danke dir, dass du mich kennst und siehst. Vergib mir, wo ich dich nicht ernst genommen habe und wo ich meinen eigenen Weg über deinen gestellt habe. Lehre mich, dich von Herzen zu ehren – in meinem Denken, Reden und Handeln. Ich möchte dir vertrauen und nach deinem Willen leben. Schenke mir ein Herz, das dich sucht und dich liebt. Amen.


Ich wünsche allen Leserinnen und Lesern, einen gesegneten Tag!

Herzliche Grüße, Pastor Michael Röschard